Mit Begrenzungsdraht


Als Mähroboter mit einem Begrenzungsdraht werden spezielle Geräte bezeichnet, bei welchen die Rasenfläche, die vom Mähroboter geschnitten werden soll, mithilfe eines speziellen Drahts, auch Indikationsschliefe genannt, eingegrenzt werden muss, damit das Gerät die vorgesehene Arbeitsfläche nicht versehentlich verlässt und beispielsweise in ein Blumenbeet fährt und dieses zerstört oder in einen Gartenteich fällt und durch das Wasser irreparabel beschädigt wird.

Mähroboter mit Begrenzungsdraht arbeiten mit Infrarot oder Ultraschall.

Die Erkennung des Begrenzungsdrahtes erfolgt bei einem Mähroboter entweder mithilfe von Infrarot oder Ultraschall. Sobald die Infrarot- oder Ultraschallstrahlung von einem Begrenzungsdraht oder Stoßhindernis zurückgeworfen wird, stoppt der Mähroboter in seiner Fortbewegung und ändert automatisch die Fahrtrichtung.

Der Begrenzungsdraht wächst in den Rasen ein.

Hingegen der allgemeinen Meinung, dass der Begrenzungsdraht für einen Mähroboter mithilfe von Pfosten in Form eines kleinen Zaunes gespannt werden muss, kann dieser in der Regel einfach rund um die Rasenfläche ausgelegt werden, wo er binnen kürzester Zeit in den Rasen einwächst und somit unsichtbar wird. Der Begrenzungsdraht kann über mehrere Jahre dort verbleiben, ohne durch die Witterung Schaden zu nehmen. Bei manchen Modellen lässt sich der Begrenzungsdraht sogar bis zu 30 cm in den Boden eingraben, ohne dass es hierbei zu Orientierungsproblemen für den Mähroboter kommt. Jedoch muss ein Begrenzungsdraht grundsätzlich eine gewisse Stromspannung aufweisen, wofür zumeist ein kleines Kontrollgerät im Lieferumfang der Mähroboter enthalten ist. Die meisten Modelle erkennen sofort, ob der Begrenzungsdraht unter Spannung steht, und beginnen ihre Arbeit erst, wenn auch wirklich Strom durch den Draht fließt.