Mit GPS und Kompass


Moderne Mähroboter sind häufig mit einem GPS-Empfänger oder einem Kompass für die Orientierung ausgestattet, welche dem jeweiligen Gerät intern die derzeitige Fahrtrichtung anzeigt. Durch diese Orientierungshilfe ist es einem Mähroboter jederzeit möglich, die Fahrrichtung zu ändern, sollte er, je nach Modell, an ein Hindernis oder an einen Begrenzungsdraht gelangen.

Die GPS-Orientierung eines Mähroboters erfolgt über Satellit.

Die Abkürzung GPS steht grundsätzlich für „Global Positioning System“, wobei es sich um ein weltumspannendes System aus unzähligen Navigationssatelliten handelt. Das GPS-System wurde vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und heutzutage für private Zwecke zur Verfügung gestellt. Mithilfe eines GPS-Empfängers besteht grundsätzlich von überall auf der Welt die Möglichkeit für eine genaue Ortsbestimmung durch die genaue Ermittlung der Breiten- und Längengrade. Durch diese Technologie weis daher auch ein Mähroboter mit GPS immer, wo er sich momentan befindet und kann jederzeit seine Fahrtrichtung ändern, sollten die örtlichen Gegebenheiten dies erfordern.

Ein Mähroboter mit Kompass weis jederzeit, in welche Richtung er fährt.

Mähroboter mit einem integrierten Kompass finden sich im Garten bezüglich der Fahrtrichtung grundsätzlich durch die in unseren Breitengraden nördliche Ausrichtung der Kompassnadel zurecht. Hierdurch weis der Mähroboter konstant, welche Richtung er gerade beim Mähen des Rasens einschlägt und kann diese gegebenenfalls jederzeit ändern. Selbst nach mehreren Drehungen um die eigene Achse verliert ein Mähroboter mit Kompass nicht die Orientierung, da die Kompassnadel auch in solch einem Fall sofort wieder die nördliche Himmelsrichtung an das Gerät übermittelt. Die Kompasse in Mährobotern arbeiten zumeist mithilfe einer elektronischen Datenübermittlung.