Fallobst und Laub auf dem Rasen: Mähroboter im Herbst


Rasen mähen im Herbst ist aufgrund von Laub und Fallobst nicht nur für Mähroboter ein Problem, sondern auch für herkömmliche Rasenmäher. Während diese das Laub aber zumindest häckseln und als Puzzle wieder ausgeben bzw. in den Auffangsack verbringen, da fügt ein Mähroboter den Blättern nur Schnitte zu.

Ist das Laub dann auch noch nass, bleibt es an den Rädern der kleinen autonomen Rasenmäher hängen. Damit Sie auch im Herbst, der nun unweigerlich auch Mitteleuropa erreicht hat, von ihrem Mähroboter profitieren können, haben wir hier ein paar Tipps und Tricks zusammengefasst.

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Husqvarna, Bosch, Gardena und Co: Alle haben das gleiche Problem

Mähroboter sind schon ziemlich modern geworden und längst lassen sie sich auch per App oder Mobilfunk steuern. Jedoch zeigt sich im nach dem Sommer, dass die Technologie nicht immer über die Natur triumphieren kann. So ziemlich alle Marken und Modelle von Husqvarna über Bosch bis hin zum Gartenprofi Gardena haben ihre Probleme mit Laub und ggf. auch Fallobst. Beides wird von den Geräten lediglich angeschnitten und nicht wie bei herkömmlichen Rasenmähern gehäckselt. Daher gilt es, das störende Material vor dem Mähroboter Rundgang wegzuräumen.

Manuelle Hilfe für automatische Rasenmäher

Vor allem bei Nässe kommt noch hinzu, dass Laub und Fallobst sich an den Rädern des Mähroboters verkleben und ihn somit blockieren. Damit der Mähroboter störungsfrei über den Rasen kommt, muss dieser also von den Störfaktoren befreit werden. Wer gern bei Amazon ein Schnäppchen abräumt, der kann aktuell vom reduzierten WOLF multi-star Rasenrechen profitieren. Damit lassen sich Laub und andere Störenfriede schnell beseitigen. Zudem kann der Rasenschnitt nach dem Rundlauf des Mähroboters schnell und einfach abgesammelt werden. Warum das im Herbst wichtig ist, lesen Sie weiter unten.

Trockenes Laub entfernen mit einem Akku Laubbläser

Hat es ein paar Tage nicht geregnet und hat sich vielleicht auch die Sonne gezeigt, dann ist das Laub auf dem Rasen trocken und wesentlich leichter zu entfernen. Gibt es überdies kein Fallobst und keine anderen Störenfriede, dann ist für den Abtransport des Laubs ein akkubetriebener Laubbläser genau das richtige. Gerade bei einer größeren oder verwinkelten Rasenfläche ist man damit schneller unterwegs als mit einer Harke. Hier einmal kurz aufgelistet ein paar bei Amazon sehr gut bewertete und günstige Akku Laubbläser bzw. Akku Laubsauger:

  • Einhell Akku Laubbläser GE-CL 18 für derzeit nur 75,30 Euro bei Amazon
  • Bosch DIY Akku-Laubbläser ALB 36 LI derzeit für 190 Euro oder 67,94 Euro bei Amazon
  • Bosch DIY Laubsauger ALS 25 mit 45 Liter Fangsack für 74,50 Euro bei Amazon
  • (Alle Angebote und Preise abgerufen am 18. September 2016)

Mähroboter vor dem Winter: Ideale Schnitthöhe, Befreiung von Rasenschnitt, etc.

Momentan sind die Temperaturen noch nicht so niedrig, dass das Rasenwachstum dadurch beeinträchtigt werden würde. Auf Dauer sollten Sie allerdings eine Rasenhöhe von 5 cm anstreben. Bei einigen Mähroboter Modellen entspricht dies schon fast der maximalen Schnitthöhe. Der Husqvarna Automower 420 etwa bringt eine Auswahl zwischen 2 cm und 6 cm mit. Die Max- und Min-Werte Ihres Modells finden Sie in der Mähroboter Bedienungsanleitung.

Die 5 cm als Richtwert sollten zumindest beim letzten Rasenmähen vorm Winter eingehalten werden. Denn so ist das Gras nicht zu kurz und auch nicht zu lang. Es wird ein Kälteschutz erreicht und gleichzeitig gibt es kein Umknicken der Halme bei höherer Schneelast. Das verhindert einen Nässestau und damit die Bildung von Pilzen und allgemeinem Moder.

Deshalb sollte nach dem letzten Rasenmähen mit dem Rasenroboter vor dem Winter auch der Grünschnitt entfernt werden. Denn dieser verrottet meist nicht vollständig und führt über die kalten Monate dann zum Nässestau. Das kann den Rasen nachhaltig schädigen und lässt ihn im Frühling gelb oder bräunlich aussehen.

(Diese Mähroboter bzw. Rasenpflege Tipps verdanken wir Gardena)

Laub, Gras und Mähroboter im Winter

Kurz zusammengefasst sollte also der Rasen mit dem 5 cm langem Gras von Schnittresten, Laub und Fallobst befreit sein. So kommt er gut über den Winter und zeigt im Frühjahr wieder seine grüne Pracht. Das Laub und der Grünschnitt sollten entweder in der Biotonne abtransportiert oder auf dem Komposthaufen zersetzt werden. Eine Sammelstelle auf dem Rasen bietet sich aus den gegebenen Gründen nicht an.

Der Mähroboter selbst sollte im Winter gut geschützt vor Frost gelagert werden. Nach dem letzten Einsatz empfiehlt es sich, den Akku vollständig aufzuladen, das Gerät zu reinigen sowie auf Schäden zu untersuchen, und dann alles so sauber und betriebsbereit wie möglich zu verstauen. Am besten geht das natürlich in der Originalverpackung oder einer anderen Kiste. So findet der Mähroboter inklusive Zubehör Platz im Keller, der Garage, dem Speicher oder unter der Treppe.