Rasenmähen per App: Mähroboter mit dem Smartphone steuern


Rasenmähen mit einem mechanischen oder einem anderen, gänzlich unautonomen Rasenmäher? Das ist etwas für Retro-Freunde! Wer heutzutage seinen Rasen trimmen, mähen oder schneiden möchte, der kann dies per App tun. Mähroboter mit dem Smartphone steuern oder per Tablet bedienen ist nichts mehr, was man Zukunft nennen sollte. Neben Bluetooth-Anwendungen kommen auch Mähroboter hinzu, die mit einem GSM-Modul und einer SIM-Karte ausgestattet werden können. Warum und mit welchen Beschränkungen, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Test verschiedener Mähroboter, die per Smartphone gesteuert werden können

Als Disclaimer möchten wir kurz vorausschicken, dass wir einige Informationen einem Produkttest des Fachmagazins futerzone.at entnommen haben. Da unser Bekanntheitsgrad aktuell noch nicht für Rezensionsmodelle ausreicht (Sie sind ein Herstellervertreter? Kontaktieren Sie uns!), können wir auch noch keine eigenen umfangreichen Tests zu Mährobotern bieten. Die jeweiligen Infos werden im Text, so es sich nicht um Zitate handelt, nicht extra mit Quellenangaben versehen.

Robomow: Mähroboter mit dem Smartphone steuern

Alle aktuellen Mähroboter-Modelle der Marke Robomow sind mit der Robomow App steuerbar. Das heißt, dass Sie sie auch außerhalb des sonst festgelegten Arbeitsbereichs der Maschine passgenau mähen lassen können. So ist überdies das Ausleihen des Mähroboters nicht mit aufwendigen Voreinstellungen oder dem Abstecken des zu mähenden Rasenstücks verbunden.

Ein weiterer Vorteil der Steuerung per App auf Smartphone oder Tablet: man kann die einzelnen Programme sowie weitere Aufgaben für den Mähroboter direkt und schnell per Funk übertragen. Das Interface der App eignet sich gerade für Anfänger viel besser als das Bedienfeld mit Tasten und kleinem Display auf dem Roboter selbst. Das sorgt neben dem Wegfallen der eigenen Arbeitsanstrengung für noch mehr Bequemlichkeit.

Mähroboter mit dem Smartphone steuern

Mähroboter mit dem Smartphone steuern? Das geht per Bluetooth und GSM. Willkommen in der Zukunft!

Bei den aktuellen (2016 veröffentlichten) Modellen von Robomow handelt es sich um den RC308, den MC800 und den MC400. Die Firma Robomow geht bei ihren autonomen Rasenmähern aber noch einen Schritt weiter; soll heißen, den Mähroboter mit dem Smartphone steuern und das per Bluetooth ist nur der erste Schritt.

Der zweite wäre dann das Nachrüsten mit einem GSM-Modul und einer SIM-Karte. Diese dient aber nur der Benachrichtigung (per SMS) bei unvorhergesehenen Situationen. Eine aktive Steuerung per Mobilfunk außer Bluetooth-Reichweite und außer Sichtweite wird es bei Robomow aus Sicherheitsbedenken nicht geben.

Smarter Mähroboter von Gardena: smart SILENO 19060-20

Auch von der Gartenprofi-Firma Gardena gibt es einen Mähroboter, den man vermittels einer App am Mobilgerät steuern kann. Was es mit dem Gardena smart SILENO 19060-20 auf sich hat, das erfahren Sie in diesem Artikel. Dort finden Sie neben einem Datenblatt auch weitere wertvolle Informationen und Kundenmeinungen von Amazon. Mit dem Gardena Smart System kann dieser Roboter Teil es komplett vernetzten Gartens werden. Für Geeks mit grünem Daumen keine schlechte Idee!

Husqvarna Mähroboter: Mobile Steuerung mit kleinen Makeln

Wer sich für einen etwas größeren Garten ausrüsten möchte, der kann auf den Husqvarna Automower 420 setzen. Laut Hersteller ist er für Rasenflächen bis zu 2.200 m² gemacht. Neben einer Diebstahlsicherung, einem PIN-Code fürs Bedienfeld und dem automatischen Stopp der Messer beim Anheben bringt der Automower 420 auch die Möglichkeit zum mobilen Nachrüsten mit.

Wer diesen Mähroboter mit dem Smartphone steuern will, der kann das Automower Connect Live Modul kaufen und von einem Servicepartner des Herstellers einbauen lassen. Der Haken an der Sache: eine SIM-Karte ist nicht inbegriffen, diese muss man sich selber zulegen. Dabei ist aber direkt beim Provider nachzufragen, ob die Karte auch über den GSM-Dienst GPRS (auch: „2G“) Daten überträgt. Moderne SIMs sind nämlich meist nur auf UMTS (3G) und / oder LTE (4G) ausgelegt.

Bosch Indego Mähroboter: Unterwegs und kostenlos rasenmähen

Zum Beispiel der Bosch Indego Connect 1000 und der Bosch Indego Connect 1200 sind mit einem GSM-Modul ausgerüstet, die es möglich machen, den Mähroboter mit dem Smartphone steuern zu können. Laut Hersteller heißt es im oben erwähnten Test: „Die Kommunikation zwischen dem Indego 1200 Connect und dem Mobilfunknetz erfolgt kostenlos für die gesamte Lebensdauer des Mähroboters.“ – hier muss also kein Datentarif mit monatlicher Grundgebühr abgeschlossen werden. Die App zur Steuerung, welche auch unterwegs aktiviert, überwacht und gestoppt werden kann, ist auf der Webseite von Bosch downloadbar.

Fazit zum Mähroboter mit dem Smartphone steuern

Mähroboter lassen sich dank Bluetooth und Mobilfunk auch vom Smartphone und vom Tablet aus steuern. Die einzelnen Hersteller bieten dabei verschiedene Funktionen und Features sowie auch Beschränkungen. Während einige darauf setzen, dass alle Funktionen auch per GSM verfügbar sein, setzen andere auf erhöhte Sicherheit und lassen zum Beispiel den Mäh-Start nur per Bluetooth zu. Zusammenfassend kann man sagen: Es ist spannend, in der Zukunft zu leben!